#62-Als aus Mitarbeitern Human Ressources wurden (reloaded)

Es war einmal eine Zeit da gab es einen Chef der hatte seine Mitarbeiter. Damals war alles besser 😉 Damals waren die Chefs alle strenger und wussten was Sie wollten. Damals wussten die Chefs auch noch private Dinge über ihre Mitarbeiter. Ging es einem schlecht, so konnte man mit seinem Chef darüber reden. Naja ganz so rosarot war es früher auch nicht aber es war eben anders.
Dann kamen die BWL Optimierer und sagten, dass ein Mitarbeiter eine Sache ist. Der Mitarbeiter ist wie eine Maschine oder Sachanlage. Seit diesem Zeitpunkt wurden wir Mitarbeiter als Human Ressources bezeichnet. Wörtlich übersetzt menschliche Resource.
Eine Ressource ist ein Mittel, um eine Handlung zu tätigen oder einen Vorgang ablaufen zu lassen. Damit wird die Entmenschlichung im heutigen Geschäftsleben auch in der Sprache korrekt ausgedrückt.
Die Menschlichen Ressourcen sind also Mittel zum Zweck. Sie sind zwar die einzigen Ressourcen die Werte schaffen können, aber trotzdem nur Mittel zum Zweck. Ähnlich einer Maschine haben wir zu funktionieren 365 Tage im Jahr.

#61-Das Igelprinzip – Was Unternehmen großartig macht?

In den letzten Tagen habe ich mich verstärkt mit der Frage befasst, was ein Unternehmen großartig und erfolgreich macht.
Vielleicht liegt das daran, dass in meinem Umfeld gerade einiges geschieht, was gegen alle Prinzipien verstößt, die Unternehmen nachhaltig erfolgreich machen.
Mir fällt immer wieder das Buch von Jim Collins ein, welches den Titel trägt „Der Weg zu den Besten“
Jim Collins und sein Team haben darin wissenschaftlich untersucht was aus einem Unternehmen ein großartiges Unternehmen macht. Dazu haben sie Unternehmen die über Jahre einen überdurchschnittlichen Erfolg hatten mit den sogenannten Vergleichsunternehmen verglichen. Auch die Vergleichsunternehmen waren gute Unternehmen aber eben nicht überragend. Jim Collins stellt auch fest das das Gute der Feind des Besten ist.

Ein wichtiges Prinzip von überragenden Unternehmen ist das sogenannte Igelprinzip.
Diese Firmen haben es verstanden und handeln danach. Das Igelprinzip besteht aus drei ineinander greifende Kreise. Diese Kreise werden von folgenden Fragen gebildet:

1. was entfacht unsere Leidenschaft?
2. worin können wir die Besten werden?
3. was ist unser wirtschaftlicher Motor?

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#60 – Bullshit Bingo – oder C.E.O kann eigentlich jeder?

Wir müssen die Prozesse verbessern, den Vertrieb optimieren unsere Kerngebiete stärken usw.
Wie das geschehen soll darauf gibt es keine genauen Angaben. Nur das eine bestimmte Anzahl von FTE gehen muss bleibt als Botschaft hängen.

Und ich habe wieder ein neues Wort gelernt. Human Ressource kannte ich schon aber Full Time Equivalent kannte ich noch nicht. Wenn man Menschen rausschmeißt sagt man das heute in einer anderen Sprache. Ihr kennt ja meine Kernaussage, wenn etwas richtig schlecht und beschissen ist, hat es einen englischen Ausdruck.

Wenn dieser Status erreicht ist, dann hat die Führung bereits versagt. Firmen die Mitarbeiter entlassen müssen haben Probleme. Wer dauerhaft erfolgreich sein will muss wissen warum er das tut was er tut. Und wenn Geld der einzige Grund ist, braucht man sich nicht zu wundern wenn das Unternehmen Probleme hat.

Unternehmen funktionieren im Prinzip wie Menschen. Das wird mir immer klarer. Wie soll es auch anders sein, denn Unternehmen ohne Menschen kenne ich nicht und da wir Menschen unsere Welt erschaffen sind Unternehmen wie Menschen. Schauen wir uns nochmal den Automaten Mensch an:

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Also kommen wir mal zu meinem Automatenmodell vom Mensch und schauen uns an wie eine Firma tickt. (Ich behandle hier eine Aktiengesellschaft. Bei Personengesellschaften ist die Führung Teil des Modells von Welt und kann deshalb schneller agieren )
Wie beim Automat Mensch ist in der Firma das Modell von Welt der wichtigste Teil.

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Dies ist die Summe aller Beschäftigten, ihre Verknüpfung und ihr Wissen. Diese Menschen verhalten sich wie ein Neuronales Netzwerk. In diesem Bereich werden die meisten Entscheidungen gefällt die auf die Welt wirken. Tägliche Entscheidungen. Dieses Modell von Welt reagiert sehr schnell und hat eine ihm innewohnende Überzeugung, Gefühle und Vorlieben. Die Menschen haben sich wegen dieser Dinge einst bei dieser Firma beworben. Firmen suchen Menschen aber auch Menschen suchen sich bewusst Firmen aus.
Wie beim Menschen wirken Firmen überwiegend über dieses Modell von Welt. Beim Menschen nennen wir dies Körpersprache.
Stimmen in einer Firma die Ziele und Überzeugungen fällen die Mitarbeiter täglich die richtigen Entscheidungen.

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#59 – Woher kommt der ganze Stress?

Stress ein Zivilisationsproblem. Eines der meist verwendeten Wörter in unserer Zeit ist das Wort Stress.

Jeder hat Stress. Die Kinder haben Stress, im Beruf haben wir Stress. Einfach überall.

In meiner Jugend gab es dieses Wort gar nicht. Da hatten die Leute entweder viel Arbeit oder wenig Arbeit aber keinen Stress.

Warum ist dass denn so?

Stress ist eine chemische Reaktion des Körpers auf tatsächliche oder eingebildete Anforderungen denen wir nicht gewachsen sind. Ja Du liest richtig Dinge denen wir nicht gewachsen sind….Wird uns eine Aufgabe gestellt die neu für uns ist und für die es im Modell von Welt keine Entsprechungen gibt, so reagieren wir mit Angst oder Neugier. Die Folge davon ist Stress. Auch wenn wir merken die Aufgabe ist in der vorgegebenen Zeit nicht zu schaffen haben wir Stress.

Streß

Zu den üblichen Streßreaktionen gehört die Ausschüttung von Adrenalin. Adrenalin setzt Glucose frei und Fettsäuren aus den Energiespeichern unseres Körpers.

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#58-Warum das klassische Zeitmanagement versagt (reloaded)

Zeitmanagement gibt es nicht. Man kann die Zeit nicht managen, sie ist für alle Beobachter im gleichen Inertialsystem die gleiche! Es stehen jedem 24 h am Tag zur Verfügung. Ich kann nur bestimmen was ich in dieser Zeit tue. Also kann ich nur mich selbst managen. Liege ich faul auf dem Sofa, so kann die Zeit nichts dafür. Also geht es darum sich selbst zu managen um in der uns allen zur Verfügung stehenden Zeit die größten Erfolge zu erzielen. Und Erfolg bedeutet das erreichen von Zielen. Wer keine Ziele hat, kann auch kein Erfolg haben! Wir haben seit ein paar Wochen Ziele denn wir haben die Masterliste geschrieben. (Oder hast du diese immer noch nicht? ) darüber hinaus gibt es Ziele die wir von außen gesetzt bekommen. Wie erreiche ich nun in der vorhandenen Zeit meine Ziele?

Ein ehemaliger amerikanischer Präsident liefert seit Jahrzehnten ein sogenanntes Prioritäten Diagramm. Es ist nach ihm benannt und nennt sich Eisenhower Diagramm. Es ist ein einfaches x-y Diagramm und hat an den Achsen einmal die Wichtigkeit und die Dringlichkeit.

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#57 – iStudiez Pro – nicht nur für Studenten

Heute befassen wir uns mal mit 2 Apps für die Schule. Sind vom gleichen Software Haus. http://istudentpro.com

Eine App ist iStudiez Pro die andere ist iTeacherbook.

Fangen wir mal mit iStudiez Pro an. Hierbei handelt es sich um eine App für Studenten und Schüler.
Man kann alle seine Kurse eingeben und die Aufgaben hierzu. Alles sieht man dann übersichtlich auf einem Blick. Es gibt eine Wochenansicht und eine Tagesansicht.
Man wird an alle Termine erinnert auch an die aus den Standardkalendern. Istudiezpro bindet die iOS Kalender mit ein, so dass man nur noch iStudiez Pro braucht. Die App gibt es auf iOS und auf Mac OS. Und wie es sich im 21. Jahrhundert gehört werden alle Daten über die Cloud synchronisiert. Also habe ich die App auf dem Mac dem iPad und dem iPhone.

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#56 – Die Welt der Dinge (und wie man das Chaos vermeidet)

Letzte Woche haben wir uns um unsere Termine und Aufgaben gekümmert. Was uns neben diesen 2 Dingen immer wieder ins Chaos stürzt ist die Welt der Dinge. Was ist denn dies schon wieder?
Wenn du mal aufschreibst was so auf dich einströmt kommst du zu folgendem Bild.

Die Welt der Dinge

Sieht verwirrend aus, aber wenn man es weiter analysiert stellt man fest es geht bei allem um:
Termine
Aufgaben
Kontakte
Information/Kommunikation
Unterhaltung/Freude
Erinnerung /Freude
Diese 5 Gründe haben die Dinge da draußen. Aber mal der Reihe nach.

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