#50 – Ordnung im Chaos 2.0 – Teil 2

Basierend auf dem Schäfer Karnaugh Diagramm definiere ich für meine Aufgaben folgende Grundvoraussetzungen.

1. Alle Aufgaben haben eine Fälligkeit bzw. ein Verfalldatum
Nichts auf dieser Welt hat ewig bestand. Entweder werden die Aufgaben danach dringend oder wertlos. Dringend müssen wir ja auf alle Fälle verhindern oder gezielt minimieren.

2. Aufgaben deren Bearbeitung länger als 90 Minuten dauern sind automatisch ein Projekt
Lange Aufgaben machen keinen Spass und wir fangen niemals damit an. Also müssen diese Projekte mit vielen kleinen Schritten realisiert werden.

Wie bereits letzte Woche erwähnt unterscheide ich zwischen Business und Privat.
Im Prinzip besteht das System aus 4 Listen. Es ist dabei unerheblich, ob du diese Listen auf dem Papier oder elektronisch führst.
Diese 4 Listen gibt es

MIT (Most important Task)
Aufgaben sortiert nach Priorität. Auf dem Papier kannst du ja ein zwei oder drei Sterne davor schreiben.
Maximal 3 Aufgaben. Reduktion ist alles wenn man überhaupt etwas erreichen will. Niemand kann 10 wichtige Aufgaben gleichzeitig im Blick haben.

Irgendwann
Aufgaben sortiert nach Fälligkeit.

Vielleicht
Manuelle Sortierung. Dinge die vielleicht mal interessant werden könnten aber tatsächlich keinen festen Termin haben.
keine Termine

Projekte 2013
Masterplan bzw. Projektliste.
Hier sind alle Aufgaben die länger als 90 Minuten dauern als Projekte hinterlegt.
Auch die Jahresziele sind hier hinterlegt. Auf dem Papier ist es notwendig für jedes Projekt eine eigene Seite zu erstellen. Elektronisch kann man je nach System zu jedem Projekt Unteraufgaben vergeben. (2do auf dem Mac bzw. iPhone)

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#49 – Ordnung im Chaos 2.0 – Teil 1

Letztes Jahr habe ich diesen Blog begonnen und in der Rubrik alles geregelt mein Verfahren erklärt mit welchem ich Ordnung ins Chaos bringe.
Basis meiner Erkenntnis war und ist das Schäfer Karnaugh Diagramm des Aufgabenmanagements.

Aufgaben bestehen nicht nur aus der Eigenschaft dringend und wichtig wie im klassischen Zeitmanagement sondern die Eigenschaften Spaß und Dauer einer Aufgabe dürfen nicht vergessen werden. Beides sind subjektive Eigenschaften der Person welche die Aufgabe zu erfüllen hat.
Schauen wir uns das Diagramm nochmal an.

IMG_7362

 

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#48 – Papier oder Elektronik? (reloaded)

Diesen Beitrag hat es vor dem Crash schon einmal gegeben. Er war so beliebt, dass ich ihn nochmal online stelle.
Es stellt sich beim „Zeitmanagement“ immer die Frage Planung per Papier oder Elektronisch? (Also mit Smartphone usw.)
Zunächst einmal bleibt festzuhalten und daran gibt es nichts zu rütteln : Alle Planungen müssen schriftlich erfolgen. Unser Gehirn muss frei sein. (Mind like a Zen – GTD) Deshalb muss alles aus dem Gehirn raus und schriftlich festgehalten werden. Aber wie?
In einem Land vor unserer Zeit habe ich mit Papier gearbeitet. Alles auf Papier geschrieben und dann irgendwann und irgendwie verlegt, weggeschmissen und nie mehr wieder gefunden. Bereits seit Anfang der 90er Jahre habe ich dann begonnen meinen gesamten Workflow in die Elektronik zu verlagern. (Es lebe das papierlose Büro 😉 )

#47 – 10 Apps für die einsame Insel

Diesen Beitrag hatte ich schon einmal auf unserer Seite. Inzwischen ist fast ein Jahr vergangen und es wird Zeit für ein Review. Auch hat sich die Hitliste in einigen Punkten geändert.

Hier kommt die Hitliste für das iPhone/iPad#1 : 2Do     8,99€
Immer noch mein absoluter Favorit für die Aufgabenverwaltung. Habe die App für iOS und den Mac gekauft. Synchronisiert über iCloud, oder Dropbox oder Toodledo. Es ist die einzige App welche auch mit den integrierten Erinnerungen synchronisiert. Das bedeutet wenn Du nur die App auf dem iOS Gerät hast bekommst Du alle Aufgaben bereits in Erinnerungen auf dem Mac synchron. (Kenne keine Aufgabenverwaltung die das kann und ich kenne sehr sehr viele)  Die Aufgaben können in Projektlisten oder nach Kontext sortiert werden. Alarme sind entweder orts- oder zeitbasiert.
Die App gibt’s auch für Android.

#46 – Warum Griechenland uns nur voran geht …..

Wir hatten schon darüber gesprochen in einem Beitrag „Warum die Finanzkrise noch nicht zu Ende ist“. Leider ist dieser Beitrag durch den Hackerangriff gekillt worden. Aber ich werde ihn in den nächsten Tagen nochmal online stellen. Heute nur ein paar Dinge warum Griechenland uns nur voran geht. Bald schon werden auch wir auf der Straße demonstrieren …. (Bzw. wenn der Deutsche mal Zeit dafür hat…. )

Der 1. Grund warum es zu Ende geht: Der Zins

K = K0 * (1 + p/100) hoch n   Das ist die Formel für den Zinseszins. Man kann sie in jedem Mathematikbuch nachlesen. Diese Formel ist der Anfang allen Übels unseres Finanzsystems. Hierin ist K mein Kapital, K0 mein Startkapital (oder Startschuld), p der Zinssatz und n die Anzahl der Jahre. Die Formel beschreibt eine Exponentialfunktion. Sie steigt zunächst langsam aber mit der Zeit immer steiler an.

Beispiel ich lege 100.000 € an zu einem Zinssatz von 5%, dann folgt die Kurve folgendem Bild.

Bildschirmfoto 2013-03-09 um 15.03.06

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#45-Wie funktioniert Innovation

Milliarden Investitionen in F+E und was kommt dabei raus? Es kommt ein Produkt raus welches als innovativ und fortschrittlich in den Himmel gelobt wird aber niemand kauft es. Wie kann das sein?

Sind wir für Innovation empfänglich oder interessiert es uns nicht wirklich?

 

Innovation

Innovation kommt vom lateinischen Wort innovare was erneuern bedeutet. Damit ist zunächst keine Wertung über gut oder schlecht verbunden sondern einfach nur erneuern.
Aus unserem Automatenmodell Mensch wissen wir, dass es nur 3 Reaktionen auf die Welt gibt.

Spaß, Neugier oder es ist Neu.

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