#56 – Die Welt der Dinge (und wie man das Chaos vermeidet)

Letzte Woche haben wir uns um unsere Termine und Aufgaben gekümmert. Was uns neben diesen 2 Dingen immer wieder ins Chaos stürzt ist die Welt der Dinge. Was ist denn dies schon wieder?
Wenn du mal aufschreibst was so auf dich einströmt kommst du zu folgendem Bild.

Die Welt der Dinge

Sieht verwirrend aus, aber wenn man es weiter analysiert stellt man fest es geht bei allem um:
Termine
Aufgaben
Kontakte
Information/Kommunikation
Unterhaltung/Freude
Erinnerung /Freude
Diese 5 Gründe haben die Dinge da draußen. Aber mal der Reihe nach.

weiterlesen

#55 – Organisation im Alltag (Der Teufel liegt im Detail)

Täglich strömen viele Dinge auf uns ein und wir verlieren den Überblick.  Abends gehen wir nach Hause und fragen uns:  was haben wir denn heute eigentlich getan?
Die nicht vorhandene Struktur unseres heutigen Arbeitsumfeldes macht es uns schwer den Überblick zu behalten. Nirgendwo wird mehr eine Struktur vorgelebt, auch nicht von der sogenannten „Führung“.
In Kapitel 51 hatte ich bereits darüber gesprochen. Wenn das äußere Leben keine Struktur hat, müssen wir ihm eine geben! Unser Gehirn liebt Strukturen und Verknüpfung. Nur in Strukturen arbeitet es richtig effizient!

Wie können wir uns organisieren in einer Welt des Chaos und der Versuchung? Natürlich verspricht uns die Technik viele Lösungen. Es gibt tausend Apps um unsere Aufgaben zu erledigen und ebenso viele Bücher mit Tips hierzu.

Auch der Blackberry, das iPhone und die Kopien aus dem Androidenlager versprechen Hilfe und Unterstützung. Aber trotzdem gelingt es vielen nicht ihre Dinge im Griff zu haben.

Das ist das gleiche Problem wie mit der Anmeldung im Fitnessstudio. Die machen auch viele, stellen aber dann schnell fest, dass es ohne Schweiß nicht geht. Und das ist frustrierend. Wir können uns das Glück nicht kaufen!

Unorganisierten Menschen hilft auch kein Smartphone!

weiterlesen

#54 – Burn Out ist auch keine Lösung

148 Mails checken,  den Monatsbericht verfassen, die Liste vom Hauptquartier bearbeiten ( dauert ja nur eine Stunde ) und dann ruft auch noch der Kunde an und will etwas das du nicht beantworten kannst? Dein System ist auf Hochtouren und die Nerven liegen blank. Für viele ist das Alltag. Sie werden getrieben und haben kein eigenes Steuerrad in der Hand. Hilflosigkeit breitet sich aus…..
Wenn auch Zuhause noch Stress hinzu kommt, ist der Burn-Out vorbestimmt. Man verliert die „Synchonisation“. Die Welt da draußen passt nicht mehr zu Meinem Modell von Welt oder Mein Modell kollabiert. Das muss aber nicht sein.

Ich habe doch mal in der Firma angefangen weil ich die selben Werte geteilt habe und die selbe Neugier uns voran trieb. Mein Modell von Welt und das meiner Firma waren kompatibel. In einer Firma ist das Modell von Welt die Summe der Werte. Das was eine Firma wirklich einzigartig macht, das warum. Warum tun wir das eigentlich?  (Die Antwort darauf ist nicht wegen dem Ebit vgl. „Start with Why von Simon Sinek“).

Die Führung muss aus diesem Modell von Welt durch richtige Fragestellung die richtigen Maßnahmen beschließen. Ich glaube im Aufbau unterscheidet sich eine Firma nicht von einem Menschen.

Bildschirmfoto 2013-04-22 um 20.50.26

weiterlesen

#53 – Wo die guten Ideen herkommen

Manchmal haben wir richtig gute Ideen.  Manchmal suchen wir eine Lösung und finden Sie nicht.  Wo kommen die guten Ideen her und wie können wir sie nutzen?

Bildschirmfoto 2013-04-16 um 20.22.49
Wir haben bereits mehrmals über den Automaten Mensch gesprochen. Darüber das uns nicht alle Dinge bewusst werden, die um uns herum passieren.  Auch wird unsere Erfahrungswelt von unserem Modell von Welt erbaut. Jeder baut sich seine Welt.
Unser Unterbewusstsein ist viel größer als unser Bewusstsein. Das Modell von Welt regelt alles auch ohne unseren Verstand. Dieses Netzwerk ist einerseits ein Netz verknüpfter Neuronen mit synaptischen Verbindungen deren Stärke wir durch Lernen verändert haben, andererseits ist es ein gewaltiger Quantencomputer. In der Quantenphysik existieren nur Wahrscheinlichkeiten. Man kann es auch Möglichkeiten nennen. „Schrödingers Katze“ ist zu 50% tot und zu 50% lebendig. Erst das Öffnen der Kammer bringt Klarheit. Dieses Meer der Möglichkeiten hat unendlich viele Optionen. Ein Gedanken ist das Bewusstwerden einer Möglichkeit. Oder auch Idee genannt.

weiterlesen

#52 – Ohne Übung geht es leider nicht ….(reloaded)

Diesen Artikel hat es vor dem Crash schon einmal gegeben.

Durch die Beschäftigung mit dem Automat Mensch habe ich noch eine interessante Tatsache erfahren.
In meinem Modell gibt es ja das Modell von Welt und den Verstand. Das Modell von Welt ist das neuronale Netz indem alles eingespeichert wird was uns wichtig erscheint. Dieses Netz trainiert an der Wirklichkeit wenn es uns wichtig erscheint.

20130409-142518.jpg
Die Informationsverarbeitung zu diesem Netz läuft mit einer Geschwindigkeit von 50 MBit/s. Die Verarbeitung in unserem Verstand schafft gerade mal 100 Bit/s ! Ja richtig gerade mal 100 Bit/s. 12 Buchstaben pro Sekunde wären das zirka. Jetzt ist mir klar warum meine Frau manchmal sagt ich hätte das nicht verstanden. Geht einfach nicht.

weiterlesen

#51 – Immer und Überall – Ablenkung Strukturlosigkeit Langeweile

Eine der großen Errungenschaften unserer Zeit ist unserer Erreichbarkeit. Immer und überall. Arbeit, Ablenkung und Kommunikation.
In meinem Bekanntenkreis haben 2 von 3 ein Smartphone. Sind immer und überall erreichbar. Per Mail, SMS oder Social Media.
Gleichzeitig Klagen 52% der Arbeitnehmer über zunehmenden Stress und 50% über Monotonie und Langeweile.
Die reine Menge an Arbeit kann nicht das Problem sein, denn die war früher viel höher. Heute sind die Leute meistens mit einem Bruchteil der Aufgaben schon überfordert. Warum ist das so?
Ich hatte bereits mehrfach erklärt wie wir Menschen aus der Sicht eines Automatisierungstechnikers funktionieren.

20130409-142518.jpg
Wir meinen immer wir hätten alles im Griff aber in Wirklichkeit steuern wir nur einen Bruchteil unserer Aktionen tatsächlich bewusst.
Das meiste kontrolliert unser Modell von Welt. So nenne ich das gigantische Neuronale Geflecht welches schnelle Entscheidungen anhand langfristig angelegter Verknüpfungen fällt. Man könnte es auch unser Unterbewusstsein nennen. Aber es ist viel viel mehr.

weiterlesen

#50 – Ordnung im Chaos 2.0 – Teil 2

Basierend auf dem Schäfer Karnaugh Diagramm definiere ich für meine Aufgaben folgende Grundvoraussetzungen.

1. Alle Aufgaben haben eine Fälligkeit bzw. ein Verfalldatum
Nichts auf dieser Welt hat ewig bestand. Entweder werden die Aufgaben danach dringend oder wertlos. Dringend müssen wir ja auf alle Fälle verhindern oder gezielt minimieren.

2. Aufgaben deren Bearbeitung länger als 90 Minuten dauern sind automatisch ein Projekt
Lange Aufgaben machen keinen Spass und wir fangen niemals damit an. Also müssen diese Projekte mit vielen kleinen Schritten realisiert werden.

Wie bereits letzte Woche erwähnt unterscheide ich zwischen Business und Privat.
Im Prinzip besteht das System aus 4 Listen. Es ist dabei unerheblich, ob du diese Listen auf dem Papier oder elektronisch führst.
Diese 4 Listen gibt es

MIT (Most important Task)
Aufgaben sortiert nach Priorität. Auf dem Papier kannst du ja ein zwei oder drei Sterne davor schreiben.
Maximal 3 Aufgaben. Reduktion ist alles wenn man überhaupt etwas erreichen will. Niemand kann 10 wichtige Aufgaben gleichzeitig im Blick haben.

Irgendwann
Aufgaben sortiert nach Fälligkeit.

Vielleicht
Manuelle Sortierung. Dinge die vielleicht mal interessant werden könnten aber tatsächlich keinen festen Termin haben.
keine Termine

Projekte 2013
Masterplan bzw. Projektliste.
Hier sind alle Aufgaben die länger als 90 Minuten dauern als Projekte hinterlegt.
Auch die Jahresziele sind hier hinterlegt. Auf dem Papier ist es notwendig für jedes Projekt eine eigene Seite zu erstellen. Elektronisch kann man je nach System zu jedem Projekt Unteraufgaben vergeben. (2do auf dem Mac bzw. iPhone)

weiterlesen